DEUTSCHLAND | Berlin-Brandenburg

 

Industrielle Produktion & Materialien

Der Industriestandort Berlin-Brandenburg profitiert von der starken digitalen Wirtschaft vor Ort, so dass die Digitalisierung der Produktions- und Steuerungsprozesse in Richtung einer Industrie 4.0 vorangetrieben werden.

Als kreativer Hotspot in Europa ist Berlin-Brandenburg ein attraktiver Standort für technologieorientierte Unternehmen. Konzerne und innovative Mittelständler wählen im Zuge ihrer Open-Innovation-Strategien die Hauptstadtregion als Entwicklungsstandort für ihre Innovationen, gründen und unterstützen Labs, Inkubatoren und Acceleratoren.

Kontinuierlich setzt die Wirtschaft dabei auf ein exzellentes F&E-Umfeld. Berlin liegt bundesweit auf Platz 2 beim Anteil von Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt. Der Standort verfügt ebenfalls über ein enormes Potenzial an hochqualifizierten Arbeitskräften, die in den zahlreichen Universitäten, Hochschulen und Unternehmen vor Ort ausgebildet werden.

In Brandenburg setzt das Land mit den Clustern Kunststoff/Chemie und Metall auf die systematische Weiterentwicklung dieser Schwerpunktbranchen. Von grüner Chemie über Biopolymere bis hin zu innovativen Verbundwerkstoffen für den Leichtbau – die Chemie und Kunststoffindustrie ist eine starke Säule der brandenburgischen Wirtschaftsstruktur. Ein wahres Schwergewicht im Bereich neue Werkstoffe, Materialien und Leichtbau sind auch die rund 2.600 Unternehmen des Clusters Metall Brandenburg. Weitere Kernkompetenzen der zumeist klein und mittelständisch geprägten Unternehmen liegen in den Bereichen Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungs- und Elektrotechnik.

Das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg berät und begleitet Ihr Unternehmen dabei Technologie- und Innovationsprozesse weiterzuentwickeln, damit Sie mit einem wettbewerbsfähigen Geschäftsmodell auch auf internationalen Märkten Fuß fassen können.


Erfolgsgeschichte

Holger Klempnow, Geschäftsführer der KleRo GmbH: „Unternehmen, die sich an EU-Projekten beteiligen möchten, sollten auf die Zusammenarbeit mit einem EU-erfahrenen Projektpartner und auf klar gesteckte, erreichbare Projektziele achten sowie darauf, einen Mitarbeiter für die Projektadministration abzustellen. Das neue Rahmenförderprogramm Horizon 2020 wurde EU-seitig mit Blick auf die administrativen Vorgaben optimiert. Das macht es auch für uns attraktiv, über ein zweites EU-Projekt nachzudenken. Allerdings nur mit der Unterstützung von Berlin Partner!“ I mehr

Tomate statt Öl – die Verpackung von morgen: Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen klingen gut! Durch den Einsatz biobasierter Ressourcen wird die Umwelt geschont und die Abhängigkeit vom Öl minimiert. Kann das biobasierte Produkt jedoch das leisten, was auch sein erdölbasiertes Pendant verspricht und ist der Markt zudem bereit, diesen neuen Weg zu gehen? Der große Safthersteller MASPEX aus Polen sowie das Technologieunternehmen Zelfo Technology aus Joachimsthal zeigen mit ihrer Kooperation, dass sich klassische Kunststoffproduzenten künftig warm anziehen müssen. Der von der Zelfo Technology hergestellte Obst- und Gemüsecontainer aus dem zugelieferten Trester (vorwiegend festen Rückstände, die nach dem Auspressen des Saftes zurückbleiben) des polnischen Unternehmens ist zu 100% kompostierbar, robust und sehr leicht. Die Tomate in der Tomate verpackt – das Enterprise Europe Network macht es möglich durch die Vernetzung der beiden Unternehmen im Rahmen der internationalen Konferenz „biobased Economy“ am 27.04.2017 in Potsdam.


EU-Förderung für Industrielle Produktion, Metall, Kunststoffe & Chemie

Horizont 2020, das europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, fördert bis zum Jahr 2020 Projekte mit Schwerpunkten auf die industrielle Produktion und Materialien. Themen wie Smart Manufacturing, Digitalisierung von Industrieprozessen, additive Fertigung oder auch neue Materialien und innovative Produktionstechnologien sind als Querschnittsthemen in einer Vielzahl der Programmbereiche verankert, wofür das Arbeitsprogramm "Nanotechnologien, innovative Werkstoffe, fortgeschrittene Fertigung und Verarbeitung sowie Biotechnologie" und "Informations-und Kommunikationstechnologien" den Rahmen bilden.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) existieren darüber hinaus spezifische Fördermöglichkeiten im KMU-Instrument.

Weiterhin gibt es neben Horizont 2020 mit den Programmen Eurostars oder IraSME weitere internationale Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes. Detaillierte Informationen finden Sie unter http://www.eurostars.dlr.de/ und http://ira-sme.net/.


Kontakt

Jens Woelki
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
Tel: +49 (0)30 46302 259
E-Mail: jens.woelki@berlin-partner.de

Ulrike Munz
Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH
Tel: +49 (0)331 730 61 318
E-Mail: ulrike.munz@wfbb.de