DEUTSCHLAND | Berlin-Brandenburg

 

Industrielle Produktion & Materialien

Die Digitalisierung von Produktionsprozessen und die Entwicklung innovativer Materialien zahlen auf diverse Branchen ein und sind entscheidend für das Gelingen einer nachhaltigeren europäischen Wirtschaft. Die Region Berlin-Brandenburg kann dank ihrer sehr hohen Forschungsdichte einen wichtigen Beitrag in diesem Bereich leisten.

Unterstützt werden die regionalen Akteure durch diverse Initiativen, wie das internationale Netzwerk „Innovation Network for Advanced Materials (INAM)“ mit Sitz in Berlin. Die Brandenburger Cluster für Kunststoffe und Chemie sowie Metall stärken die Vernetzung dieser Schwerpunktbranchen: Von grüner Chemie über Biopolymere bis hin zu innovativen Verbundwerkstoffen für den Leichtbau – die Chemie und Kunststoffindustrie ist eine starke Säule der brandenburgischen Wirtschaftsstruktur.

Das Enterprise Europe Network Berlin-Brandenburg berät und begleitet Ihr Unternehmen dabei Technologie- und Innovationsprozesse weiterzuentwickeln, damit Sie mit einem wettbewerbsfähigen Geschäftsmodell auch auf internationalen Märkten Fuß fassen können.


EU-Förderung für Industrielle Produktion, Metall, Kunststoffe & Chemie

Horizont Europa, das neue europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, fördert von 2021 - 2027 Projekte mit Schwerpunkt auf Industrielle Produktion und Materialien. Themen wie Smart Manufacturing, Digitalisierung von Industrieprozessen, additive Fertigung oder auch neue Materialien und innovative Produktionstechnologien sind als Querschnittsthemen im Arbeitsprogramm Cluster 4 „Digitalisierung, Industrie und Weltraum verankert.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) existieren darüber hinaus spezifische Fördermöglichkeiten im European Innovation Council (EIC).

Weiterhin gibt es neben Horizont 2020 mit den Programmen Eurostars oder IraSME weitere internationale Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes. 

Eine Übersicht der aktuellen Fördermöglichkeiten auf Bundes, Landes und EU-Ebene finden Sie inunseren FoerderNews-BB.


Praxisbeispiele

Adam Rumjahn, Geschäftsführer der Orion Additive Manufacturing GmbH: Seit einigen Jahren faszinieren Rumjahn die sich entwickelnden Möglichkeiten des 3D-Druckes, auch additive Fertigung genannt. Er gründet ein Unternehmen, das solche Drucker herstellt. Mit Unterstützung der Beraterinnen und Berater bei Berlin Partner/Enterprise Europe Network (EEN) schließen sich dem Start-up verschiedene Fördertöpfe auf, ebenso Kontakte zu Personen, die im dem hochentwickelten Forschungsumfeld zuhause sind. I mehr

Holger Klempnow, Geschäftsführer der KleRo GmbH: „Unternehmen, die sich an EU-Projekten beteiligen möchten, sollten auf die Zusammenarbeit mit einem EU-erfahrenen Projektpartner und auf klar gesteckte, erreichbare Projektziele achten sowie darauf, einen Mitarbeiter für die Projektadministration abzustellen. Das neue Rahmenförderprogramm Horizon 2020 wurde EU-seitig mit Blick auf die administrativen Vorgaben optimiert. Das macht es auch für uns attraktiv, über ein zweites EU-Projekt nachzudenken. Allerdings nur mit der Unterstützung von Berlin Partner!“ I mehr

Tomate statt Öl – die Verpackung von morgen: Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen klingen gut! Durch den Einsatz biobasierter Ressourcen wird die Umwelt geschont und die Abhängigkeit vom Öl minimiert. Kann das biobasierte Produkt jedoch das leisten, was auch sein erdölbasiertes Pendant verspricht und ist der Markt zudem bereit, diesen neuen Weg zu gehen? Der große Safthersteller MASPEX aus Polen sowie das Technologieunternehmen Zelfo Technology aus Joachimsthal zeigen mit ihrer Kooperation, dass sich klassische Kunststoffproduzenten künftig warm anziehen müssen. Der von der Zelfo Technology hergestellte Obst- und Gemüsecontainer aus dem zugelieferten Trester (vorwiegend festen Rückstände, die nach dem Auspressen des Saftes zurückbleiben) des polnischen Unternehmens ist zu 100% kompostierbar, robust und sehr leicht. Die Tomate in der Tomate verpackt – das Enterprise Europe Network macht es möglich durch die Vernetzung der beiden Unternehmen im Rahmen der internationalen Konferenz „biobased Economy“ am 27.04.2017 in Potsdam.

Harshvir Singh, Managing Director at Drish Infotech Limited: Erfahrungsbericht zur IFA Meet & Match 2019


Kontakt

Jens Woelki
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
Tel: +49 (0)30 46302 259
E-Mail: jens.woelki@berlin-partner.de

Jara Fischer
Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH
Tel: +49 (0)331 730 61 316
E-Mail: jara.fischer@wfbb.de

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