DEUTSCHLAND | Berlin-Brandenburg

 

Industrielle Produktion

Als kreativer Hotspot in Europa ist Berlin-Brandenburg ein attraktiver Standort für technologieorientierte Unternehmen. Konzerne und innovative Mittelständler wählen im Zuge ihrer Open-Innovation-Strategien die Hauptstadtregion als Entwicklungsstandort für ihre Innovationen, gründen und unterstützen Labs, Inkubatoren und Acceleratoren.

Kontinuierlich setzt die Wirtschaft dabei auf ein exzellentes F&E-Umfeld. Berlin liegt bundesweit auf Platz 2 beim Anteil von Forschung und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt. Der Standort verfügt ebenfalls über ein enormes Potenzial an hochqualifizierten Arbeitskräften, die in den zahlreichen Universitäten, Hochschulen und Unternehmen vor Ort ausgebildet werden. In Brandenburg setzt das Land mit den Clustern Kunststoff/Chemie und Metall auf die systematische Weiterentwicklung dieser Schwerpunktbranchen. Die zahlreichen Aktivitäten im Cluster sollen zu einer besseren Vernetzung der Akteure untereinander führen und die Entwicklung der Unternehmen unterstützen. Dies betrifft auch die branchenübergreifende und interdisziplinäre Vernetzung sowie die Intensivierung der Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette, die zu einer Stärkung der Marktposition der Partner führen soll.

Industriestandort mit Tradition und Zukunft

Metall- und Elektroindustrie sowie Maschinen- und Anlagenbau haben in Berlin-Brandenburg eine lange Tradition. Gemeinsam mit der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind sie die umsatz- und beschäftigungsstärksten Industriezweige in der Hauptstadtregion. Weitere Kernbereiche sind die Nahrungsgüterindustrie sowie die Branchen Druck und Papier. Diese „klassischen“ Industrien tragen wesentlich zur Entwicklung von Spitzentechnologien „Made in Germany“ bei und sorgen für vernetzte Zulieferbeziehungen in der Hauptstadtregion.

Darüber hinaus profitiert der Industriestandort Berlin-Brandenburg von der starken digitalen Wirtschaft vor Ort, die die Digitalisierung der Produktions- und Steuerungsprozesse in Richtung einer Industrie 4.0 vorantreibt. Deutschlandweit gehört die Hauptstadtregion zu den führenden IKT-Standorten: Das deutschlandweit größte digitale Kommunikationsnetz, einfacher Zugang zum Fremd- und Wagniskapital und die hohe Innovationskraft machen den Standort auch für Anbieter und Anwender von Industrie 4.0 attraktiv. Berlin entwickelt sich zur internationalen Drehscheibe und Anlaufstelle für innovative Konzepte und smarte Lösungen für vernetzte Unternehmen und Produktion.

Rund 7.000 Unternehmen mit mehr als 105.000 Beschäftigten sind in Berlin in der industriellen Produktion tätig. Die Zahl der Gründungen steigt von Jahr zu Jahr. Waren es 2008 noch rund 570 Neugründungen, so konnte Berlin im Jahre 2013 über 1.360 neue Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe vorweisen.


Erfolgsgeschichte

Holger Klempnow, Geschäftsführer der KleRo GmbH: „Unternehmen, die sich an EU-Projekten beteiligen möchten, sollten auf die Zusammenarbeit mit einem EU-erfahrenen Projektpartner und auf klar gesteckte, erreichbare Projektziele achten sowie darauf, einen Mitarbeiter für die Projektadministration abzustellen. Das neue Rahmenförderprogramm Horizon 2020 wurde EU-seitig mit Blick auf die administrativen Vorgaben optimiert. Das macht es auch für uns attraktiv, über ein zweites EU-Projekt nachzudenken. Allerdings nur mit der Unterstützung von Berlin Partner!“ I mehr


EU-Förderung für Industrielle Produktion

Horizont 2020, das europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation, fördert bis zum Jahr 2020 IP-Projekte in seiner ganzen Bandbreite. Themen wie Smart Manufacturing, Digitalisierung von Industrieprozessen, additive Fertigung oder auch neue Materialien und innovative Produktionstechnologien sind als Querschnittsthemen in einer Vielzahl der Programmbereiche verankert.

Über aktuelle Ausschreibungen informieren wir Sie regelmäßig in unserem "H2020-Emaildienst".

Eine Zusammenstellung aktueller Horizont 2020 Ausschreibungen für den Bereich Industrielle Produktion finden Sie in dem von uns für Sie zusammengestellten Merkblatt.

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) existieren darüber hinaus spezifische Fördermöglichkeiten im KMU-Instrument.

Weiterhin gibt es neben Horizont 2020 mit den Programmen Eurostars oder IraSME weitere internationale Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des produzierenden Gewerbes. Detaillierte Informationen finden Sie unter http://www.eurostars.dlr.de/ und http://ira-sme.net/.


Kontakt

Jens Woelki
Berlin Partner für Wirtschaft und Technologie GmbH
Tel: +49 (0)30 46302 259
E-Mail: jens.woelki@berlin-partner.de

Ulrike Munz
Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH
Tel: +49 (0)331 730 61 318
E-Mail: ulrike.munz@wfbb.de