DEUTSCHLAND | Berlin-Brandenburg

 

Brexit - Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Der Austritt Großbritanniens aus der EU macht es zum Drittland. Der am 24. Dezember 2020 ausgehandelte Freihandelsvertrag hat seit dem 01.01.2021 zahlreiche Folgen für Unternehmen, unter anderem:

  • veränderte Zollbestimmungen und -formalitäten
  • europäische EORI-Nummer ist für Im- und Exporte verpflichtend
  • von britischen Prüfstellen ausgestellte Zertifizierungen und Konformitätsbewertungen sind innerhalb der EU nicht mehr gültig
  • EU-Verkehrsunternehmen dürfen weiterhin Beförderungen nach und von UK vornehmen, wenn sie eine gültige EU-Gemeinschaftslizenz besitzen
  • beim Handel mit Dienstleistungen fallen die Niederlassungsfreiheit und der freie Dienstleistungsverkehr weg
  • bei der Datenübermittlung sind besondere Vorschriften und Garantien notwendig
  • Kapitalgesellschaften mit Sitz in Deutschland, die in der UK gegründet und nicht umgewandelt wurden, unterliegen beschränkter persönlicher Haftung
  • grenzüberschreitende Anerkennung und Vollstreckung von Urteilen findet keine Anwendung mehr

Nützliche Links:

EU-Komission

Hier finden interessierte Unternehmen eine Checkliste zum Brexit sowie Leitlinien zu ausgewählten Branchen.

DIHK

Diese Webseite enthält eine etwas detailliertere Übersicht über die Änderungen, die das Freihandelsabkommen zwischen der EU und UK für Unternehmer mit sich bringt.

IHK Ostbrandenburg  und weiterer IHKs der Metropolregion Berlin-Brandenburg

Betroffene Unternehmen finden hier erste Informationen zu den Folgen des Freihandelsabkommens und auf weiteren Seiten auch ausgesuchte rechtliche Hinweise. 

GTAI (Germany Trade & Invest) 

Diese Webseite hält umfangreiche Hinweise zu rechtlichen Fragen, Zoll-Aspekten, Entsendungen aber auch zu aktuellen Entwicklungen rund um das Freihandelsabkommen bereit.


Kontakt

Anja-Kaja Schmidt
IHK Ostbrandenburg
Tel: +49 (0)335 5621 1344
E-Mail: anja-kaja.schmidt@ihk-ostbrandenburg.de

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